Am 05. September 1987 fing alles an. Auf Initiative von Pfarrer Bernhard Kah trafen sich einige Personen aus der Eberhardgemeinde um im Sinne von missio Aachen etwas für die Menschen in der sog. 3. Welt zu tun. Das Ehepaar Spanninger und weitere 10 Frauen und Männer waren bereit am Kirchenportal, bescheiden auf einem kleinen Tisch dargeboten, fair gehandelte Waren aus der 3. Welt anzubieten. Die Gruppe beschloss, an jedem 1. Wochenende im Monat den Verkauf in der Vorhalle der Kirche durchzuführen. Sie nannte sich Missionsgruppe St. Eberhard. Mit dem Namen war auch der Kirchengemeinderat einverstanden.
Die Missionsgruppe St. Eberhard wurde schnell eine Institution in der Gemeinde. Das Warenangebot wuchs schnell und aus dem kleinen Tisch wurde ein Marktstand der den mittleren Raum der Vorhalle ausfüllte. Es kamen nach und nach neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinzu, so dass wir zeitweise 25 Personen zählten. In der Missionsgruppe heute sind noch 20 Frauen und Männer tätig, ehrenamtlich versteht sich.
In diesen 20 Jahren haben wir durch den Verkauf der fair gehandelten Waren aus den Entwicklungsländern dazu beigetragen, dass Kleinbauern und Handwerksbetriebe, die vorwiegend in Kooperativen zusammengeschlossen sind, ein höheres Einkommen erzielen konnten. Durch den erzielten Überschuss und durch erhaltene Spenden waren wir in der Lage, Projekte, wie ein Kinderdorf in Indonesien, eine Musterfarm in Kambodscha, eine Druckerei in Indien, ein Therapiezentrum für behinderte Kinder in Sao Paulo/Brasilien, eine Kindertagesstätte in Cusco/Peru, Essensversorgung von arbeitslosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Windhoek/Namibia, ein Schulzentrum in Kenia, ein Kinderkrankenhaus in Tansania, Versorgung verschiedener Krankenhäuser mit Medikamenten in Zimbabwe mit insgesamt 206.000 Euro zu fördern.
Wir hoffen, dass diese Hilfe, solange sie notwendig ist, weiter von uns geleistet werden kann.
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